Sunday, July 6, 2008

"Dolci Lacrime"





Mit „Dolci Lacrime“(„Süsse Tränen“) wurde in Venedig im 17. Jahrhundert eine Musik bezeichnet, die angeblich an die Grenzen jeglicher menschlichen Gefühle ging. Sie war traurig und freudig zugleich, was die Hörenden zumeist in große emotionale Verwirrung stürzte. Die Idee ist, die Form und Strukturen des Inneren des Menschen zu verfremden und zu Gebrauchsobjekten umzugestalten. Eine plastische Form, die durch ihren Abstraktionsgrad in gewisser Weise auf ihre Urform hindeutet, sollte mit einer konkreten Funktion verschmolzen werden. Das aus dieser Fusion entstehende Objekt ist erst einmal frei von Leitbildern bezüglich der Gestaltung und frei von der Idee, wie dieses Objekt zu nutzen sei.
Lediglich kann der Interessierte erkennen, dass es sich z.B. um ein Gefäß handelt, in welchem Dinge transportiert oder aufbewahrt werden könnten. Diese vage Funktion wird vom Betrachter identifiziert, stellt ihn in seinem, uns allen inhärenten, Forschungsdrang jedoch nicht zufrieden. Nun reichert er entweder diese neue Möglichkeit mit einer gänzlich neuen, differenzierten Funktion an oder aber er sucht nach der eigentlichen Idee, die hinter diesen, ja von einem Menschen interpretierten Gedanken, zu finden sein könnte.


The idea is to design new objects by using the shapes and structures of the human body. An abstracted 3D shape, that reminds its original shape with in addition of new functions. This new developed object is free from ist original connotations and functions. The teapot doesn`t include any „pot“ however it is still functional.






1 comment:

y said...

Sakuhinga namamekasii-ne.
atte tanosikattades. kio tchukete!
~the2ndstory